ReFixCon verbindet semantische Datenmodellierung, Softwareentwicklung, Forschung und visuelle Systemkommunikation zu durchgängigen digitalen Strukturen. Jede Kompetenz erfüllt dabei eine eigene Funktion – von der fachlichen Modellierung bis zur operativen Anwendung.
Regelbasierte Prozesse bestehen aus Voraussetzungen, Zuständen, Ausnahmen, Abhängigkeiten und möglichen Entscheidungen. ReFixCon übersetzt diese Zusammenhänge in strukturierte semantische Modelle, die von digitalen Systemen eindeutig verarbeitet werden können.
Entscheidend ist nicht nur, welche Information vorhanden ist, sondern in welcher Beziehung sie zu anderen Informationen steht und welche Konsequenz daraus entsteht.
ReFixCon überführt Daten- und Entscheidungsmodelle in operative Software. Fachlogik, Datenstrukturen, Workflows, Schnittstellen und Benutzeroberflächen werden als Teile einer gemeinsamen Systemarchitektur entwickelt.
Softwareentwicklung beginnt deshalb nicht beim sichtbaren Interface. Sie beginnt bei der Frage, welche Logik ein System zuverlässig abbilden, verarbeiten und weiterführen muss.
ReFixCon untersucht neue digitale Anwendungsfelder, fachliche Prozessmodelle und Systemarchitekturen systematisch, bevor sie in größere operative Strukturen überführt werden.
Analysiert werden unter anderem Machbarkeit, Datenlage, Abhängigkeiten, Prozesslogik und die Frage, ob ein Modell unter realen Bedingungen belastbar funktioniert.
ReFixCon entwickelt Informations-, Interface- und Motion-Systeme, die komplexe Zustände, Zusammenhänge und nächste Schritte sichtbar machen. Gestaltung und Bewegung dienen dabei nicht der Dekoration, sondern der Orientierung.